Archiv für April, 2014

Was gedreht wurde (April 2014)

Veröffentlicht: 30. April 2014 in Was gedreht wurde

http://www1.wdr.de/studio/koeln/lokalzeit/serien/sprechzeit/studiokoeln_sprechzeit100.html

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http://www1.wdr.de/fernsehen/information/frautv/sendungen/Partnerschaft102.html

„Intimität in der Partnerschaft“

Wieviel Intimität verträgt eine Beziehung?

Von Monika Geisler

Panoramabild frautv

Heute, 22.00 – 22.30 Uhr

Fußnägel schneiden, vor dem Partner aufs Klo gehen… Intimität wächst – oder Scham schwindet? – Hingabe oder Respektlosigkeit? – Totales Vertrauen oder totale Entzauberung? – Liebe ist ertragen müssen oder alles zeigen dürfen? frauTV spricht mit drei Liebespaaren darüber, was in einer Beziehung geht und was nicht.

„Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, mögen die Einzelheiten sein wie sie wollen“, meint der Schriftsteller Otto Flake.


Frau mit schlampigen Lockenwicklern und Mann  unrasiert
Bild 1 vergrößern Wie weit lässt man sich im Alltag gehen – unrasiert und Lockenwickler – ist das sexy?

Demgegenüber steht der Gedanke der schwedischen Schriftstellerin Siri Hustvedt: „Der schärfste Feind der Erotik sind Nähe und Intimität“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich wahrscheinlich in jeder Beziehung das Gefühl für gute Intimität und Intimität, die man eher als abturnend und in jeder Beziehung als tödlich erlebt.

Vertrautheit oder Grenze überschritten?

Muss sie dabei sein, wenn er sich die Fußnägel sauber macht oder will er sehen, wenn sie sich ausgiebig Pickel ausdrückt? Ist es ein Zeichen von guter Vertrautheit oder befindet man sich auf dem Gleis Richtung Gedankenlosigkeit oder sogar Gleichgültigkeit dem Partner gegenüber? Was manche als das Gefühl von wohligem daheim sein interpretieren, empfindet der andere vielleicht einfach als schlicht schlechte Manieren und Respektlosigkeit.

Der Rausch verfliegt schnell?


Sie bohrt in der Nase
Bild 2 vergrößern Nase bohren oder im Ohr popeln – lässig oder schlechte Manieren?

Zu Beginn jeder Beziehung erscheint das Objekt der Begierde so aufregend und geheimnisvoll wie ein neuer Kontinent, der erforscht und erobert werden will. Wir sind entzückt über jeden Leberfleck, lauschen andächtig auf ungewohnte Geräusche, schnuppern hingerissen am fremden Duschgel. Wir können nicht genug bekommen vom Rausch der Nähe. Doch der Rausch verfliegt, die Nähe bleibt. Sie entwickelt sich zu inniger Vertrautheit. Doch diese wohlige Unaufgeregtheit des Bekannten hat seinen Preis. Wo einst das Geheimnis lockte, triumphiert nun der Alltag. Es drängt sich die Frage auf: Wie viel Intimität wollen wir eigentlich? Oder wie viel Intimität hält eine Beziehung aus? Eine Umfrage hat ergeben, dass 82% aller Menschen in Beziehungen erwarten, dass sich der andere um ein attraktives Äußeres bemüht, als Zeichen von Liebe und Respekt.

Drei Paare schildern uns ihre Vorstellung über Intimität in einer Beziehung


Pärchen um die 20 vor 2 kameras

Bedeutet es Liebe, wenn sie sich auch für das Ergebnis seiner Zahnseideprozedur interessiert und er sich für ihre Ausscheidungen? Und handelt es sich um eine wünschenswerte körperliche Intimität, wenn lustvoll geschmatzt, gefurzt und gerülpst wird zuhause, weil man sich so wohl fühlt, dass man sich gehen lassen kann oder werden da Grenzen verletzt bis hin zu einer gelebten Respektlosigkeit der anderen Person gegenüber? Die Schmerzgrenze ist bei jedem Paar und auch bei jeder Person sehr unterschiedlich. Ob es die Bartstoppeln am Waschbeckenrand sind oder die Gerüche nach einem Toilettenbesuch – jeder kennt Dinge, die er seinem Partner nicht zumuten will. Aber wo verläuft die Grenze? Wie viel Intimität verträgt die Partnerschaft? Jede erfüllte Liebe ist ein Entzauberungsprozess. Stück für Stück wird das verklärte Sehnsuchtsbild abgetragen. Zu viel Nähe kann einer Zweierbeziehung jedoch auch schaden. Die Grenze ist hier allerdings sehr individuell. Findet die Entzauberung zu schnell statt, ist es mit der Liebe schnell vorbei. Denn gemeinsame Intimität ist immer ein Aushandlungsprozess zwischen zwei Menschen.

Die Mischung macht’s

Es ist die Mischung aus Nähe uns Distanz, die mühevoll erlernt werden muss. Wer da Intimität mit Ungeniertheit oder Nähe mit Nachlässigkeit verwechselt, der läuft leicht Gefahr unfreiwillig wieder Single zu werden. Grundvoraussetzung ist es seine eigenen Grenzen zu kennen und sie in der Beziehung genauso ernst zu nehmen wie die Grenzen des Partners. Dabei ist es wichtig, das, was den Anderen stört nicht zu bewerten oder abzutun, sondern einfach zu akzeptieren, dass der Partner oder die Partnerin auf Grund ihrer individuellen Geschichte bestimmte Empfindlichkeiten hat, die man selber vielleicht nur schwer nachvollziehen kann. Entscheidend ist es im Gespräch zu bleiben und nicht so lange Wut und Aggressionen hinunter zu schlucken bis ein ruhiges Gespräch unmöglich wird. Außerdem ist es ratsam die störenden Kleinigkeiten nicht innerhalb eines bereits hoch kochenden Streits zu thematisieren, sondern sich dafür einen geeigneten Moment zu suchen, in dem beide friedlicher Stimmung sind.